Das Gefühlsrad

Wer ein Gefühl genau benennen kann, versteht es besser. Dieses kostenlose interaktive Gefühlsrad führt dich von sieben Grundgefühlen zu 82 genauen Emotionen. Wähle ein Segment und lies, was es bedeutet und wann es typischerweise auftaucht.

Interaktives Gefühlsrad: sieben farbige Grundgefühle in der Mitte, 41 Abstufungen im mittleren Ring und 82 genaue Emotionen im äußeren Ring.GlücklichGlücklich VerspieltVerspielt ErregtErregt FrechFrech ZufriedenZufrieden FreiFrei FreudigFreudig InteressiertInteressiert NeugierigNeugierig WissbegierigWissbegierig StolzStolz ErfolgreichErfolgreich SelbstbewusstSelbstbewusst AkzeptiertAkzeptiert RespektiertRespektiert WertgeschätztWertgeschätzt StarkStark MutigMutig KreativKreativ FriedlichFriedlich LiebevollLiebevoll DankbarDankbar VertrauensvollVertrauensvoll EinfühlsamEinfühlsam VertrautVertraut OptimistischOptimistisch HoffnungsvollHoffnungsvoll InspiriertInspiriert TraurigTraurig EinsamEinsam IsoliertIsoliert VerlassenVerlassen VerletzlichVerletzlich ViktimisiertViktimisiert ZerbrechlichZerbrechlich VerzweifeltVerzweifelt TrauerndTrauernd MachtlosMachtlos SchuldigSchuldig BeschämtBeschämt ReuevollReuevoll NiedergeschlagenNiedergeschlagen LeerLeer MinderwertigMinderwertig VerletztVerletzt EnttäuschtEnttäuscht VerlegenVerlegen AngewidertAngewidert AbgestoßenAbgestoßen EntsetztEntsetzt ZögerlichZögerlich SchrecklichSchrecklich VerabscheuenswertVerabscheuenswert AngeekeltAngeekelt EnttäuschtEnttäuscht AbgestoßenAbgestoßen BestürztBestürzt MissbilligendMissbilligend VerurteilendVerurteilend VerlegenVerlegen WütendWütend KritischKritisch GeringschätzigGeringschätzig SkeptischSkeptisch DistanziertDistanziert EmpfindungslosEmpfindungslos ZurückgezogenZurückgezogen FrustriertFrustriert VerärgertVerärgert AufgebrachtAufgebracht AggressivAggressiv FeindseligFeindselig ProvoziertProvoziert RasendRasend EifersüchtigEifersüchtig WütendWütend VerbittertVerbittert EntwürdigtEntwürdigt EmpörtEmpört GedemütigtGedemütigt Lächerlich gemachtLächerlich gemacht Respektlos behandeltRespektlos behandelt Im Stich gelassenIm Stich gelassen Respektlos behandeltRespektlos behandelt VerratenVerraten ÄngstlichÄngstlich VerängstigtVerängstigt HilflosHilflos VerängstigtVerängstigt ÄngstlichÄngstlich ÜberwältigtÜberwältigt BesorgtBesorgt UnsicherUnsicher UnzulänglichUnzulänglich MinderwertigMinderwertig SchwachSchwach WertlosWertlos UnbedeutendUnbedeutend AbgelehntAbgelehnt AusgeschlossenAusgeschlossen VerfolgtVerfolgt BedrohtBedroht NervösNervös BloßgestelltBloßgestellt SchlechtSchlecht GelangweiltGelangweilt GleichgültigGleichgültig ApathischApathisch BeschäftigtBeschäftigt Unter DruckUnter Druck GehetztGehetzt GestresstGestresst ÜberwältigtÜberwältigt Außer KontrolleAußer Kontrolle MüdeMüde SchläfrigSchläfrig UnkonzentriertUnkonzentriert ÜberraschtÜberrascht ErschrockenErschrocken SchockiertSchockiert BestürztBestürzt VerwirrtVerwirrt DesillusioniertDesillusioniert VerblüfftVerblüfft ErstauntErstaunt ErstauntErstaunt EhrfurchtEhrfurcht AufgeregtAufgeregt BegierigBegierig EnergiegeladenEnergiegeladen
Genau das Rad aus dem Tagebuch BrightLog: 7 Grundgefühle, 41 Abstufungen, 82 genaue Emotionen. Wähle ein Segment, um zu seiner Bedeutung zu springen.

So benutzt du das Gefühlsrad

  1. Fang in der Mitte an. Frag dich, welche der sieben Gefühlsfamilien dem am nächsten kommt, was du gerade fühlst: glücklich, traurig, angewidert, wütend, ängstlich, schlecht oder überrascht.
  2. Geh nach außen. Jeder Ring macht das Gefühl genauer: von wütend zu frustriert, von frustriert zu verärgert oder aufgebracht. Bleib bei dem Wort, das am besten passt.
  3. Nutze das Wort. Schreib es auf, sprich es aus oder markiere damit einen Tagebucheintrag. Die Forschung zum Benennen von Gefühlen (im Englischen „Affect Labeling“) legt nahe: Wer ein Gefühl in Worte fasst, nimmt ihm einen Teil seiner Wucht.

Alle 82 Emotionen, Familie für Familie

Jede Emotion des Rads mit einer kurzen, verständlichen Beschreibung. Die kleinen Schlagwörter unter jedem Eintrag sind die Emotionen aus dem äußeren Ring, die das Gefühl noch genauer fassen – die Wörter, bei denen du landest, wenn du weiter eingrenzt.

Glücklich

Glücklich ist die Familie der Gefühle, die dich öffnen: Energie, Wärme, Verbundenheit, Leichtigkeit. Glück hat selten nur eine Farbe. Das Rad unterteilt es in neun Abstufungen, von verspielt bis optimistisch, denn ein bloßes „gut“ verbirgt mehr, als es verrät.

Verspielt

Leichte, verschmitzte Energie: Dir ist nach Scherzen und Spielen zumute, nicht nach Ernst.

Erregt Frech

Zufrieden

Still zufrieden mit dem, was ist; nichts fehlt, nichts drängt.

Frei Freudig

Interessiert

Etwas hat deine Aufmerksamkeit geweckt, und du willst mehr wissen.

Neugierig Wissbegierig

Stolz

Du hast etwas gut gemacht und weißt es – Erfolg, von innen gespürt.

Erfolgreich Selbstbewusst

Akzeptiert

Du fühlst dich willkommen und angenommen, wie du bist, ohne dich verstellen zu müssen.

Respektiert Wertgeschätzt

Stark

Du fühlst dich fähig und hast dein Leben selbst in der Hand; du traust deiner Kraft.

Mutig Kreativ

Friedlich

Ruhige, warme Stille – oft bei Menschen oder an Orten, die du liebst.

Liebevoll Dankbar

Vertrauensvoll

Sicher genug, dich zu öffnen und jemanden näher heranzulassen.

Einfühlsam Vertraut

Optimistisch

Die Zukunft wirkt machbar: Du erwartest, dass es gut ausgeht.

Hoffnungsvoll Inspiriert

Traurig

Traurige Gefühle ziehen nach innen: Verlust, Einsamkeit, Schwere, Verletzung. Meist zeigen sie, dass etwas wichtig war. Wer genau benennt, welche Traurigkeit es ist, sieht oft klarer und weiß, worum er eigentlich trauert.

Einsam

Abgeschnitten von anderen – egal, ob tatsächlich jemand da ist.

Isoliert Verlassen

Verletzlich

Ungeschützt und leicht zu verletzen, ohne jede Deckung.

Viktimisiert Zerbrechlich

Verzweifelt

Die Hoffnung ist geschwunden, und alles wirkt zu schwer, um es zu ändern.

Trauernd Machtlos

Schuldig

Du glaubst, etwas falsch gemacht zu haben, und es drückt weiter auf dich.

Beschämt Reuevoll

Niedergeschlagen

Flache, leere Schwere, die den Dingen ihren Sinn nimmt, die dir sonst wichtig sind.

Leer Minderwertig

Verletzt

Jemand oder etwas hat eine empfindliche Stelle getroffen: ein Schmerz, der weiß, woher er kommt.

Enttäuscht Verlegen

Angewidert

Ekel ist das Bedürfnis nach Abstand – zu einer Situation, einem Verhalten, manchmal zu dir selbst. Er reicht von leiser Missbilligung bis zum Entsetzen und versteckt sich oft hinter Urteilen, die sich ganz sachlich anfühlen.

Abgestoßen

Ein starker Drang, dich von etwas zurückzuziehen, das falsch oder unsicher wirkt.

Entsetzt Zögerlich

Schrecklich

Angewidert von etwas – schon die Nähe fühlt sich schrecklich an.

Verabscheuenswert Angeekelt

Enttäuscht

Etwas oder jemand ist hinter deinen Erwartungen zurückgeblieben, und das wirkt nach.

Abgestoßen Bestürzt

Missbilligend

Du siehst hin und denkst: So sollte das nicht sein.

Verurteilend Verlegen

Wütend

Wut ist Energie gegen etwas, das falsch oder ungerecht wirkt. Dabei ist sie selten nur ein Ausbruch: Das Rad unterscheidet acht Arten, von distanziert oder kritisch bis gedemütigt oder im Stich gelassen – und jede weist auf ein anderes unerfülltes Bedürfnis hin.

Kritisch

Der Blick sucht Fehler und bleibt immer wieder an dem hängen, was nicht stimmt.

Geringschätzig Skeptisch

Distanziert

Zurückgezogen und innerlich abgeschaltet gegenüber anderen; Wut, die kalt geworden ist.

Empfindungslos Zurückgezogen

Frustriert

Blockiert: Du versuchst es weiter, und etwas stellt sich immer wieder in den Weg.

Verärgert Aufgebracht

Aggressiv

Wut, die nach außen drängt und die Konfrontation sucht.

Feindselig Provoziert

Rasend

Heiße, laute Wut, die sofort heraus will.

Eifersüchtig Wütend

Verbittert

Alte Wut, die sich nach innen gekehrt und festgesetzt hat; Groll mit Vorgeschichte.

Entwürdigt Empört

Gedemütigt

Vor anderen kleingemacht: Wut, vermischt mit Scham.

Lächerlich gemacht Respektlos behandelt

Im Stich gelassen

Jemand, auf den du gezählt hast, war nicht da.

Respektlos behandelt Verraten

Ängstlich

Angst ist das Alarmsystem: Etwas fühlt sich bedrohlich an – deine Sicherheit, deine Stellung, das Gefühl, zu genügen. Zu dieser Familie gehören Sorge, Unsicherheit und Schwäche, und jede braucht eine andere Art von Beruhigung.

Verängstigt

Unmittelbare Angst mit klarem Gegenstand: Etwas da draußen wirkt gefährlich.

Hilflos Verängstigt

Ängstlich

Rastlose, vorauseilende Sorge ohne eine einzelne klare Ursache.

Überwältigt Besorgt

Unsicher

Unsicher, was den eigenen Wert angeht, und in der Erwartung, nicht zu genügen.

Unzulänglich Minderwertig

Schwach

Ohne Kraft: Du fühlst dich außerstande zu tragen, was verlangt wird.

Wertlos Unbedeutend

Abgelehnt

Ausgeschlossen oder abgewiesen von Menschen, zu denen du gehören wolltest.

Ausgeschlossen Verfolgt

Bedroht

Auf der Hut: Etwas scheint dir oder Menschen, die dir wichtig sind, schaden zu können.

Nervös Bloßgestellt

Schlecht

Die Familie „schlecht“ umfasst die grauen, ausgelaugten Zustände, die weder ganz Traurigkeit noch Angst sind: gelangweilt, beschäftigt, gestresst, müde. Man tut sie leicht ab und verwechselt sie leicht – dabei steckt hinter Stress und Müdigkeit oft noch etwas anderes.

Gelangweilt

Unterfordert und unruhig; die Zeit zieht sich, nichts reizt dich.

Gleichgültig Apathisch

Beschäftigt

Zu viel auf einmal: gehetzt, zerstreut, die Zeit knapp.

Unter Druck Gehetzt

Gestresst

Es lastet mehr auf dir, als du tragen kannst – und du spürst es.

Überwältigt Außer Kontrolle

Müde

Erschöpft an Körper oder Geist; was du wirklich brauchst, ist Ruhe.

Schläfrig Unkonzentriert

Überrascht

Überraschung ist die kürzeste Emotion: der Ruck, wenn die Wirklichkeit nicht zur Erwartung passt. Sie kann in beide Richtungen kippen – in Begeisterung und Staunen oder in Verwirrung und Bestürzung. Das Rad bildet beide ab.

Erschrocken

Der Schreck im ersten Moment: kalt erwischt.

Schockiert Bestürzt

Verwirrt

Die Dinge passen nicht mehr zusammen, und du hast den Faden verloren.

Desillusioniert Verblüfft

Erstaunt

Ergriffen von etwas, das größer oder seltsamer ist als erwartet – im guten Sinn.

Erstaunt Ehrfurcht

Aufgeregt

Hohe, frohe Energie, gerichtet auf etwas, das kommt.

Begierig Energiegeladen

Dasselbe Rad in der App

Das Rad auf dieser Seite stammt direkt aus dem Tagebuch BrightLog: Bei einem Stimmungs-Check-in kannst du mehrere Gefühle zugleich markieren – alle, die zu deinem Tag passen –, bei einem Tagebucheintrag das eine, das am besten trifft. Aus deinen Einträgen zeichnen die Auswertungen dann deine ganz eigene Gefühlspalette, und die Ansicht „Stimmung“ zeigt, welche Gefühle bei deinen Check-ins immer wiederkehren.

Auswertungen in BrightLog: das Gefühlsrad der App als persönliche Gefühlspalette

Fragen zum Gefühlsrad

Was ist ein Gefühlsrad?

Ein Gefühlsrad ist eine kreisförmige Landkarte der Emotionen: wenige große Familien in der Mitte, nach außen immer genauere Wörter. Es löst ein echtes Problem: Die meisten von uns bleiben bei „gut“, „gestresst“ oder „schlecht“ stehen, und diese Wörter sind zu ungenau, um etwas damit anzufangen. Das Rad macht aus „schlecht“ etwas Greifbares wie „im Stich gelassen“ oder „überwältigt“.

Warum 7 Grundgefühle und 82 insgesamt?

Dieses Rad folgt dem verbreiteten Aufbau mit drei Ringen: sieben Familien – glücklich, traurig, angewidert, wütend, ängstlich, schlecht und überrascht –, unterteilt in 41 Abstufungen und 82 Emotionen im äußeren Ring. Es ist genau die Version aus dem Tagebuch BrightLog: Jedes Gefühl, das du hier findest, kannst du in der App an einem echten Eintrag markieren und über die Zeit verfolgen.

Hilft es wirklich, Gefühle zu benennen?

Studien zufolge scheint es die Stärke der emotionalen Reaktion etwas zu dämpfen, wenn man ein Gefühl in Worte fasst – als drehe man die Lautstärke eine Stufe herunter. Die Forschung spricht von „Affect Labeling“. Es ist außerdem der erste Schritt vieler Übungen aus der kognitiven Verhaltenstherapie: Hinterfragen kannst du nur ein Gefühl, das einen Namen hat. Das Rad macht genau diesen Teil leichter.

Halte diese Gefühle an echten Tagen fest

BrightLog ist ein privates Tagebuch mit genau diesem Gefühlsrad: Halte deine Stimmung in Sekunden fest, wähle das passende Gefühl und erkenne mit der Zeit deine Muster. Ein Konto brauchst du nicht, und wir sehen nie, was du schreibst: Deine Daten verlassen dein Gerät nie, und ein Backup gibt es nur, wenn du es willst – in deiner eigenen iCloud oder deinem eigenen Google Drive.